Petrel-Leitwerksbau

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Die Rippen für das Höhenleitwerk sind wie die der Tragflächen aus Balsa-Gfk-Balsa-Sandwich. Nachdem ich ja keine Fräse habe, mit der ich die Rippen mit angeformten Stützfüßchen anfertigen hätte können, habe ich sie an der Stelle, an der das Ruder später abgetrennt wird durchbohrt und mit einem 3mm-Stahldraht aufgefädelt. Auf diesem Stahldraht und der 3mm Kiefernasenleiste hatte ich die nötige Auflagemöglichkeit um den Rohbau verzugsfrei aufbauen zu können. Nachdem die Holme mit der ersten Verkastung das Grundgerüst stabil genug gemacht hatten, konnte ich den Stahldraht rausziehen und Endleiste und Randbogen anbringen.
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Das grob verschliffene Höhenleitwerk.
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Den Bau des Seitenruders habe ich leider nur dürftig dokumentiert...
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...deswegen geht's gleich weiter mit der Befestigung des Höhenleitwerks. Die Bolzen sind aus normalen Nägeln mit 4mm Durchmesser gemacht. Beim Durchbohren dieser Bolzen für die aus Sicherheitsnadeln gebogenen Fokanadeln sind diesmal nicht ganz soviel 1mm-Bohrer gebrochen. Die Halterungen am Rumpf für das Leitwerk bestehen aus M 8 Aluschrauben, die ich über den Motorradtuningbedarf besorgen konnte. Vielen Dank an dieser Stelle wieder einmal an Jan, der mir diesen Tipp gegeben hat. Die Gegenstücke am Leitwerk bestehen aus einem 3mm starken Winkel, ebenfalls aus Alu.
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Die Scharniere für das Seitenruder sind aus doppelseitig kupferkaschierten GFK-Platten und 3mm starken Nägeln. Damit die Reibungsfläche nicht zu groß ausfällt, habe ich noch dünne Unterlegscheiben aufgelötet. Die Splinte stammen vom RC-Car-Bereich. Wahrscheinlich werde ich sie allerdings noch austauschen, weil mir diese Hochglanzausführung nicht so gefällt.
Das Einharzen des Ruderhorns aus 1,5er Alu und das Bebügeln mit 0,4mm starkem Sperrholz hat den Rohbau des Seitenruders komplettiert.
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Für die Lagerung des Höhenruders an der Dämpfungsfläche ist mir ein Tipp aus einer Modellbauzeitschrift in die Quere gekommen, weshalb ich auf diese Version mit den Gabelköpfen umgeschwenkt bin. Abgesehen von den Fingerübungen beim Einhängen der Gabelköpfe in die 2mm GFK-Laschen ist dies eine absolut einfache und spielfreie Angelegenheit. Bevor ich die Gabelköpfe in die Ruderfläche eingeklebt habe, wurden zuerst die GFK-Teile sauber ausgerichtet auf einem passenden Stahldraht in die Dämpfungsfläche eingeharzt.
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Vom weiteren Bau des Höhenleitwerks habe ich leider nicht mehr viele Bilder gemacht, weil mich die Anlenkung des Ruders ziemlich gefuchst hat. Ursprünglich hatte ich vor die Anlenkung mit zwei Servos von vorne mittels eines Kohlerohres als Schubstange zu realisieren. Da ich es bei dieser Lösung allerdings nicht geschafft habe, erhebliches Spiel zu vermeiden, habe ich versucht ein Servo direkt unterhalb des Leitwerks im Heck des Rumpfes unterzubringen. Untergebracht hätte ich das Servo zwar, aber wegen der beengten Verhältnisse war kein vernünftiger Ruderausschlag mehr möglich. Also habe ich als dritte Variante das Servo nun direkt von unten in die Dämpfungsfläche eingebaut. Da muss ich nun beim Auf- und Abrüsten auf die elektrische Verbindung achten.
Mit viel Fleißarbeit beim Aufbügeln der 0,4er Sperrholzbeplankung mit allen Aufleimern und Eckverstärkungen ist dieser Bauabschnitt nun aber auch beendet. Ich hoffe, dass die durch das Bügeln etwas dunkler gewordenen Stellen nicht allzusehr durch die Bespannung durchscheinen!?
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