Hier sehen Sie eine kleine Auswahl
der bei uns geflogenen Modelle
Sollten Sie Fragen zu einem bestimmten Flugmodell haben, so sind wir gerne bereit diese, soweit als möglich zu beantworten.
- Damals, vor vielen Jahren in meiner Jugend beim Besuch von Modellflugtagen, war ich fasziniert von fliegenden Hexen, Teppichen, Wums auf Scheiben und natürlich Rasenmähern. Leider wurde der Wunsch nach so einer Kuriosität nie Wirklichkeit.
Bis jetzt. Im allwissenden Internet stieß ich auf einen Frästeilesatz der sofort bestellt wurde. Der Mäher besteht aus Sperrholz (Rippen, Rumpf), Balsa (Beplankung, Griff) und Styropor (Räder, Motorattrappe, Seitenverkleidung). Die "Spannweite" beträgt 70cm, die Länge 80cm und die "Höhe" ca. 110cm.
Der Aufbau des Mähers ist denkbar einfach, es ist eine klassische Rippenfläche mit Sperrholzrippen die am vorderen Teil beplankt wird. Der Rumpf ist ebenfalls aus Sperrholz mit Balsadeckeln, die abnehmbar gestaltet wurden. Der Griff sollte laut Plan fest mit der Fläche verklebt werden, was ich als höchst unpraktisch ansehe. Das nimmt unglaublich viel Platz im Keller weg und der Transport zum Flugplatz ist auch nicht ungefährlich. Also hab ich den Griff abnehmbar gestaltet. Die Räder sind nur Attrappe und fest verklebt. Das eigentliche Fahrwerk ist ein Dreibeinfahrwerk welches unter der Fläche verschraubt ist. Die Styroporteile und die Fläche wurden mit Folie bebügelt, der Rumpf und der Griff mit der Spraydose lackiert. Beim Design wurden die "Wolf Garten" Farben in Rot und Gelb gewählt, aber erlaubt ist was gefällt... Siehe YouTube.
Als Antrieb dient ein älterer 10er Webra mit Reso. Das Gewicht des fertigen Rasenmähers liegt bei ca. 2600 g.
Der Erstflug war völlig komplikationslos, ich musste nix trimmen. Gas rein und los. Das Fluggerät fliegt bei Vollgas recht zügig, kann zum Landen aber deltatypisch sehr langsam gemacht werden.
Das Flugbild ist sehr ungewöhnlich, wer erwartet schon so ein Gartengerät in der Luft???
(von Wolfgang H.). - In meiner modellfliegerischen Anfangszeit besaß ich mal einen Stratos, ein damals recht verbreitetes Styropordelta, konstruiert von Hanno Prettner. Gebaut war der Stratos nach einem um ca. 1/3 verkleinerten FMT- Bauplan. Dieses Modell bereitete mir damals viel Spaß und wurde gerne zu Fuchsjagden und Ballonstechen hergenommen. Das Ende des Modells war also nur eine Frage der Zeit...
So vergingen die Jahre und ich wollte immer mal wieder einen Stratos haben, bis ich dann bei Ebay einen Bausatz entdeckte, den ich für kleines Geld orderte. Dieses Delta ist sehr einfach aufgebaut und besteht hauptsächlich aus einer "richtigen" Styroporplatte, aus welcher die Fläche, die Ruder und die Seitenleitwerke rausgeschnitten werden. An die Kanten werden Balsaleisten als Rahmen angeklebt und verschliffen. Zur Versteifung hab ich noch einen Kohleholm eingebaut. Der Sperrholzkastenrumpf wird eingeklebt, der Motor, der Tank und die Anlage eingebaut und das Ganze bespannt. Ich verwendete normale Oracover Bügelfolie die direkt aufs Styropor aufgebügelt wird. Aber bitte das Bügeleisen nicht zu heiß einstellen sonst ist der Flieger nachher etwas dünner...
Als Triebwerk tut ein 6,5er Rossi mit Resorohr seinen Dienst, der für das ca. 1900g schwere Delta "grade so" ausreicht. "Drosseln kann man immer" meint ein Vereinskollege... Als Modifikation habe ich die Ruder angeschrägt, dadurch fliegts ein bisschen schneller! Gestartet wird von oben aus der Hand.
Schade nur dass es kaum noch Fuchsjagden oder Ballonstechen gibt. Allerdings lebt der Flieger so auch länger.
Also ein schönes ,schnelles Zweckmodell mit Nostalgiefeeling.
(von Wolfgang H.). - Nicht nur im Sommer bei Wohlfühltemparaturen sondern auch im Winter bei Minusgraden sind manche hartgesottene Piloten unseres Vereins (hier Wolfi K. und Wolfi H.) nicht nur im heimischen Bastelkeller sondern auch am Flugplatz zu finden. Die beiden Modelle sind zwei fast identische Joss Stick mit ca. 170 cm Spannweite und ausreichender Motorisierung. Für den Winterbetrieb wurden sie mit Ski anstelle der Räder ausgerüstet.
Die Startstrecke im Schnee ist mit ca.5-10 Metern deutlich kürzer als im Sommer im Gras. Überhaupt macht Starten und auch Landen auf verschneiter Wiese sehr viel Spaß, man macht pro Flug einige Zwischenlandungen. Da kann man auch drüber hinwegschauen, dass die Motoren manchmal nicht so recht anspringen wollen.
Die kälteerprobten Piloten gingen bestätigten Meldungen zufolge zwischen den Flügen ins Vereinsheim zum Aufwärmen mittels Gasheizers und Bier...
(von Wolfgang H.). - Ursprünglich sollten es 2,44m Spannweite mit zwei DLA 32 und ARF werden.
" aber es kam ganz anders "
528 Teile, lasergeschnitten und 1,22m Spannweite, elektrisch (logisch).
Ein Modell der BRONCO OV-10 von E-Star im Vertrieb von Modellbau Lethmathe. Der Aufbau geht absolut problemlos vonstatten. Step by Step mit vielen Bildern und eine deutsch übersetzte Bauanleitung die sicher nicht computergeneriert ist, Plan 1:1.
Sehr präzise und sauber passende Bauteile, Kabinen und Motorhaube, alle Anlenkungsteile und ein Fahrwerk??? (dazu später mehr).
Die Bauzeit betrug 2 Monate.
Benötigtes Zubehör: 2 Motore á 200 Watt, 2 Akkus 3S-3400 mAh, 2 Regler 18 A, Luftschrauben 9 x 6 E R+L, 7 Miniservos-digital.
Meine Dekorwahl entspricht den in Kanada im Einsatz befindlichen FIRE-FIGHTER zur Waldbrandbekämpfung. Entgegen der Herstellerangabe habe ich die Kabinenhaube fest verschraubt und nicht abnehmbar gestaltet, da kein Kabinenrahmen vorgesehen ist, dafür ist das Heck des Mittelrumpfes zu öffnen und man kommt von dort sehr gut an die Akkus heran.
Die ersten Startversuche gingen über ein Rollen nicht hinaus, das Modell wird buchstäblich an den Boden gepresst.
Ursachenforschung
Recherche im WEB brachte kein Ergebnis, dann Zusammentragen und Auswerten von Meinungen der Fliegerkollegen. 2,5mm Fahrwerksdraht (Scale angehaucht) wie im Original geschleppt, also im Modell nach hinten abgewinkelt und dadurch der Achsmittelpunkt 7cm hinterm Schwerpunkt lassen einen Start auf Gras (hervorragend gepflegte Rasenpiste) nicht zu.
"ALSO" Fahrwerk neu aus 3mm Draht gerade nach unten ca. 1cm hinter den Schwerpunkt, Bugrad 2cm verlängern (um den Anstellwinkel zu vergrößern) Motorsturz verringern und
" FLIEGT "
Die Einstellungen sind vom Hersteller übernommen. Vollgas braucht man nur beim Start, dann geht`s mit max. 1/2 Gas ganz bequem. Mit voll gesetzten Klappen ist erstaunlicher Langsamflug drin. Flugzeiten von 2 x 9 Minuten sind mehrfach erflogen und es wurden jeweils ca. 2600 mAh geladen. Ein Modell das eine Menge Spass macht und uns zeigt: Es geht auch mal ein kleines bisschen kleiner.
(von Wolfgang K.).Daten: Spannweite: 1,22m Gewicht: 2247g Motor: 2x Torcster 200W Akku: 2x 3s Lipo 3400mAh Regler: 2x Roxy 18A Prop: APC-E 9x6 rechts- und linkslaufend - Die Modellfliegerei wäre um viele attraktive Modelle ärmer, hätte es nicht das „Goldene Zeitalter der Luftrennen“ gegeben. Darunter versteht man grob gesehen den Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen, in dem zum Einen arbeitslos gewordene Militärpiloten, als auch flugbegeisterte junge Enthusiasten neue Herausforderungen suchten und sich bei „Airshows“ und „Airraces“ abenteuerliche Kämpfe lieferten.
Neben den GeeBees Y, Z, R1 und R2 fand man bei den Luftrennen in den USA vor allem auch die Wedell-Williams „44“ auf den ersten Plätzen. Besonders bei der „Bendix“ und der „Thompson“ Trophy teilten sich diese beiden Typen die ersten Plätze untereinander auf.
Einer der bekanntesten Piloten jener Zeit war Roscoe Turner. Zunächst Automechaniker und bei den Streitkräften als Krankenwagenfahrer eingesetzt, fand er unter den Piloten Freunde, die ihn so nebenbei in die Geheimnisse der Fliegerei einwiesen. Die Ausbildung zum Militärpiloten wurde ihm wegen mangelnder Schulbildung verweigert und es reichte „nur“ zum Ballonfahrer / Beobachter. Nach dem Krieg jedoch widmete Turner sich voll und ganz der Fliegerei und nahm erfolgreich an zahlreichen Langstrecken- und Pylonrennen teil. Seine besten Resultate erzielte er in einer Wedell-Williams „44“, die wegen ihres Hauptsponsors „Gilmore Red Lion“ (Gilmore Oil Company – Wappentier ein roter Löwe) genannt wurde. Ein weiterer Sponsor war H. J. Heinz, der bei meinem Modell die Nummer „057“ lieferte. Einst gefeiert als ein Hersteller von 57 verschiedenen eingedosten Lebensmitteln ist er heute bei uns eher durch Heinz Ketchup bekannt. Die „5“ war in Wirklichkeit die Glückszahl von Henry John Heinz und die „7“ diejenige seiner Frau.
Nun zum Modell:
Zum unglaublichen Preis von 299,00 Euro bekommt man von Staufenbiehl ein ARF-Modell, das in Qualität und Flugverhalten zur Spitzenklasse gehört. Die angeführte Motorisierung bietet genügend Leistungsreserven und das auch noch bei geringer Lärmentfaltung – einfach ein Traum.
Leider entwickelte sich im Laufe der Zeit bei mir eine echte Landephobie – nach etlichen guten Touch Downs war doch immer wieder eine Plumpslandung mit Handstandüberschlag zu finden. Fahrwerksschäden und Brüche der Cowlinghalterung gab es dann gratis dazu. Beim Start waren die Hände schon feucht – und die Gedanken an die Landung begleiteten den gesamten Flug. Inzwischen verwende ich größere und schmalere Räder und führe die Anflüge mit fest vorgegebenem Schleppgas durch. Besserung ist in Sicht! Drückt mir die Daumen, dass dies die Lösung war - das Modell ist es absolut wert!
(von Hans K.).Daten der Originalmaschine: Hersteller: Wedell-Williams Spannweite: ca. 8m Länge: ca. 6,5m Gewicht: 1765kg max. Motor: P&W 1690, 1020 PS Geschwindigkeit: ca. 475 km/h Daten des Modells: Hersteller: Black Horse Models (Staufenbiel) Spannweite: 2,15m Länge: 1,64m Gewicht: ca. 9kg Motor: ZG 62, Hydromount Pitts Geschwindigkeit: ? - Nachdem meine GeeBee ihr zu kurzes Leben infolge eines Tragflächenverbinderbruchs während einer Rolle ausgehaucht hatte, brauchte der dort verbaute 15ccm ASP Viertakter eine neue Aufgabe.
Als Fan von eher zügig fliegenden Modellen fand ich bei Graupner ein ARF Modell der North American Harvard AT-6 in passender Größe und im Reno Air Race Renn Outfit. Der Antriebsempfehlung eines 7,5ccm 2-Takters bzw.8,5er 4-Takters maß ich keine besonderen Bedeutung bei, es sollte ja etwas vorwärtsgehen...
Einen Flieger mit Einziehfahrwerk wollte ich auch schon immer, also los.
Der Bau war problemlos, guter ARF Standard wie gewohnt: Flächen zusammenkleben, Leitwerk anbringen, Motor und Anlage einbauen, die reichlich vorhandenen Aufkleber anbringen und fertig.
Der Erstflug verlief problemlos wie auch die mittlerweile vielen anderen Flüge.
Die AT-6 fliegt recht zügig (laut Staurohrmessung ca.130 km/h), ist aufs Querruder etwas giftig (Expo!) aber auch - gerade beim Landen - unproblematisch. Durch das Einziehfahrwerk kann man auch tiefer fliegen als mit festem Fahrwerk hab ich gemerkt. Macht viel Spaß!!
Apropos Fahrwerk. Es ist ein Billigteil verbaut, welches nach jedem Flug mehr Spiel bekommt und nach (fast) jeder auch noch so weichen Landung nachgebogen werden muß. Aber was solls, das Flugbild und der Flugspaß entschädigen für diese Kleinigkeit. Der 15ccm Motor mit 14x7 Graupner Soni Luftschraube geht wie die Feuerwehr und ist eine super Motorisierung mit perfektem Sound.
Diese AT-6 gehört absolut zu meinen Lieblingsmodellen!!!
Auch bei Clubkameraden ist (Helmut B.) bzw. war (Hans K.) sie sehr beliebt. Leider ist sie glaube ich aber nicht mehr lieferbar.
(von Wolfi H.).Daten: Spannweite: 1,58m Länge: 1,28m Gewicht: 3525g Motor: 15ccm ASP Viertakter Prop: 14x7 Graupner Soni - Bei diesem Fliegerle handelt es sich um einen ARF-Bausatz von Simprop/Seagull. Es ist hier die kleinere Version der Sparrow Hawk mit 1600 mm Spannweite. Vom Werk aus sollte das Fliegerle dann wie auf dem kleinen Bild gelb aussehen. Da mir aber das Gelb nicht so gut gefiel, war für mich klar, dass da was modifiziert werden musste. Die Gelbe Folie am Rumpf wurde entfernt und durch eine schwarzen Bügelfolie ersetzt. Die schwarze Kennung am Rumpf wurde vor dem Aufkleben in Silber angespritzt.
Was macht man, wenn man ein ARF-Fliegerle kauft?? Man richtet sich nach den Antriebsempfehlungen des Herstellers. In diesem Fall sollte ein Aussenläufer der 300Gramm Klasse in Verbindung mit einem 5s Lipo verwendet werden. Einen neuen Turnigy AerodriveXp SK 42-60 hatte ich gerade arbeitslos rumliegen, also gleich mal eingebaut. Dazu einen 5s 5000 mAh Lipo rein und Flieger zusammengebaut.
Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß.... Schwerpunkt viel zu weit hinten. 300Gramm Zusatzgewicht ganz vorn brachten den Schwerpunkt an die richtige Stelle.
Was tun? Ich bin immer versucht, Blei als Ballast zu meiden. Wenn schon Gewicht benötigt wird, dann in Form eines stärkeren Motors und mehr/größeren Energiepaketen.
Also hab ich den Motor der früher in meiner Decathlon gewerkelt hat (ähnlich AXI 4130), in Verbindung mit 6s Lipos verwendet.
Diese Kombi bringt mit einer 14x7er APC-E Latte 4Kg Schub bei ca. 50A Strom. Also ausreichend Kraft für die Sparrow Hawk. Trotz der höheren "Nutzlast" musste ich vorn noch ca. 100 Gramm Blei einbauen.
(von Rolf M.).Daten: Spannweite: 1,6m Gewicht: 4kg Motor: ähnlich AXI 4130 Akku: 6s Lipo Prop: APC-E 14x7 - Entstanden ist dieses Modell aus einem Bausatz von Rödel. Naturgemäß ist der Bau eines solchen Modells relativ zeitaufwändig. Schön, wenn dann der Bausatz gut gemacht ist. Aber leider hatte ich einen aus der Generation erwischt, bei dem das Rumpf-Vorderteil in GfK ausgeführt ist, der Baldachin für den oberen Flügel noch aus platt gequetschtem Profilrohr bestand und das Fahrwerk ungefedert in einer einfachen Bauweise beigelegen hat. Ich mache es kurz, der Bau der Bücker hat mir wenig Freude bereitet und nachdem dieses Modell ja doch in einer gewissen Anzahl verkauft wurde, gehe ich einfach mal davon aus, dass ich mit meinem Bausatz massiv Pech gehabt habe.
Im Hinblick auf das Abfluggewicht habe ich an einigen Stellen Änderungen vorgenommen, die mit der Festigkeit der Konstruktion nichts zu tun haben. Aus dem gleichen Grund - Gewicht - habe ich mich (schweren Herzens) gegen eine Bespannung mit Gewebe und eine Voll-Lackierung entschieden. So wurden Flügel, Leitwerke und der Rumpf mit Oracover bebügelt und die Motorhaube, das Rumpf-Vorderteil, der Leitwerksübergang und die Streben mit 2K-Lack spritzlackiert.
Wem eine Bücker Jungmeister gefällt, der wird auch von diesem Modell begeistert sein, die Bücker sieht einfach klasse aus.
Die Flugeigenschaften sind gut, die Bücker hat aber ganz klar die für einen Doppeldecker typischen Eigenheiten (vielleicht deshalb, weil es ein Doppeldecker ist………?) wie zum Beispiel das Wegtauchen bei Einsatz des Seitenruders im Kurvenflug. Auch muss die Bücker in der Kurve zwingend über alle Ruder geflogen werden, andernfalls schiebt sie ziemlich hässlich durch jede Kurve. Passt's und man stützt mit dem Querruder, kann man wunderbar flach und gemächlich um die Kurven schleichen.
Überhaupt ist bei 1/3-Gas vom ZG nicht mehr viel zu hören und es ergibt sich ein extrem originalgetreues Flugbild. Es begeistert und ist geeignet, beim geneigten Zuschauer eine leichte Gänsehaut zu verursachen.
(von Martin W.).Daten: Spannweite: 2m Länge: 1,81m Gewicht: 9,8kg Antrieb: ZG62 auf Hydromount montiert - Bei diesem Modell handelt es sich um eine SU 29 S140 von Sebart. Über die Qualität der Sebart-Modelle muss man nicht viel sagen, sie sind wirklich gut gemacht. Einzig die GfK-Teile sind etwas schwer und die Lackierung ist stoßempfindlich.
Die Flugeigenschaften sind erwartungsgemäß hervorragend, von „geordnetem“ Kunstflug bis hin zu wilden 3-D-Manövern ist alles drin. Ich möchte es so sagen: die SU 29 kann eindeutig mehr als ich!
Zur Motorisierung:
Meine Su war zuerst mit einem ZG 20 mit Edelstahldämpfer von TC (lang abgestimmt) ausgerüstet, die Engel Super Silence 18 x 8 dreht der Motor mit etwa 8100 U/min, was für diesen kleinen Motor eine Klasse-Leistung ist. Zudem ist diese Antriebskombi wirklich sehr leise. Die SU wiegt knapp 5 kg, sie geht aber dennoch senkrecht und zieht auch aus dem Stillstand (gerade noch) senkrecht heraus.
Die Prop-Größe dürfte aber doch die Obergrenze darstellen, ich hatte mit der Vergasereinstellung etwas Schwierigkeiten, die ich so nur kenne, wenn der Motor mit einem arg großen Prop „geknebelt“ wird. Die optimale Einstellung habe ich irgendwie nicht gefunden, was dann dazu geführt hat, dass die SU nicht so am Gas gehangen hat, wie es gerade beim Herumturnen wichtig ist.
Daher habe ich meine Sukhoj nach einigem Zögern auf Elektroantrieb umgerüstet (Daten s. u.). Für mich kam nur ein 8s-Setup in Frage, weil ich diese Akkugröße auch im Heli fliege und daher nur der Motor angeschafft werden musste. Ein Jeti Spin 99 war ebenfalls noch vorhanden. Das Gewicht erhöhte sich gegenüber der Benziner-Version um ca. 100 g.
Ganz subjektiv fühlt sich meine Sukhoj nun deutlich besser an, 3-D-Fliegen (soweit ich dazu in der Lage bin) geht aufgrund der sehr direkten „Gas“-annahme einfach besser, selbst die Landeanflüge sind aufgrund des absolut stabilen und reproduzierbaren Leerlaufs angenehmer zu fliegen. Die SU zieht senkrecht besser durch, wenn auch mit einer anfangs gewöhnungsbedürftig niedrigen Geschwindigkeit. Den Flugzeit-Timer im Sender habe ich auf 8 Minuten programmiert, was sehr gut hinkommt.
Für mich ist die SU 29 ein Top-Modell mit extrem hohen Spaßfaktor, insbesondere nach der Umrüstung auf E-Antrieb.
Zusatz für meine herzallerliebsten Krawallbüchsen-Verbrenner-fliegenden Club-Kameraden: Jawoll, ihr habt recht, der Klang der Elektro-SU ist bäh, und auch mir fehlt der Verbrenner-Sound…….!
(von Martin W.).Daten: Spannweite: 1,94m Länge: 1,94m Gewicht: knapp 5kg Motor: Axi 5330/18 Akku: 8s mit 4300 - 4500mAh Prop: APC 22x10 - Diese ASW 15 B entstand aus einem Bausatz, den Graupner früher im Vertrieb hatte, aber schon längere Zeit nicht mehr anbietet. Ich glaube aber, dass diese ASW von Mibo-modeli stammt, wo sie auch heute noch zu bekommen ist.
Die Komponenten des Bausatzes waren dem Standard entsprechend: GfK-Rumpf, Abachi-beplankte Flügel, ebenso das Höhenleitwerk, das Seitenruder ist als Voll-GfK-Bauteil ausgeführt. Der Übergang Flügel-Profilanformung ist gut gemacht, wie auch die beigefügten fertigen Spanten aus hochwertigem Buchensperrholz sehr gut gepasst haben. Flügel und HLW waren bereits fertig verschliffen, die Störklappen eingesetzt. Diese mussten nur noch abgedeckt werden. Pro Flügel werden drei Servos eingesetzt für Störklappe, Wölbklappe und Querruder. Die Servos werden über je einen MPX-Hochstromstecker pro Flügel mit dem Empfänger verbunden, wobei sämtliche Plus- und Minusleitungen auf je einem Pin zusammen gefasst wurden. Die Querruder und Wölbklappen sind als Elastic-Flaps bereits anscharniert.
Das Höhenleitwerk ist als Pendelruder ausgeführt und wird mit einem Servo in der SLW-Abschussleiste direkt angelenkt. Das Seitenruder ist über Drahtseile mit der Rudermaschine verbunden.
Die dem Bausatz beigefügte Folie war von unüblich schlechter Qualität und wurde gegen Oracover ausgetauscht.
Die Teilegewichte Flügel-Rumpf-HLW lagen im üblichen Rahmen, z.B. wiegt ein Flügel flugfertig 1150 Gramm. Die zu erledigenden Arbeiten entsprechen dem, was bei einem Segler dieser Größe üblich ist, sie wiesen insgesamt keinerlei Besonderheiten auf und brachten auch, mit Ausnahme der Folie, keine Mängel in Materialauswahl oder Bauausführung zutage. Wobei man feststellen muss, dass auch dieser Rumpf sicher nicht für die Belastungen, wie sie bei alpinem Fliegen auftreten können, ausgelegt bzw. laminiert wurde. Aber das gilt ja für die Mehrzahl der angebotenen Rümpfe.
Im Hinblick auf die geplante Motorisierung habe ich versucht, Gewicht zu sparen, indem ich den mit 16 mm äußerst üppig dimensionierten und 640 Gramm schweren Rundstahl der Flächensteckung gegen einen Kohlestab ausgetauscht habe. Das notwendige Trimmgewicht wurde durch die Antriebsakkus ersetzt. Weitere kleinere Maßnahmen führten dazu, dass die motorisierte ASW nur ca. 200 Gramm mehr wiegt als die reine Seglerversion. Ich finde, das ist in Anbetracht der Tatsache, dass hier ein 6,2-kg-Segler mit ca. 5 Meter pro Sekunde Steigleistung motorisiert wurde, ein relativ unbedeutender Gewichtszuwachs.
Die Flüge, die ich am Tag des Erstfluges mit dem Aufstecktriebwerk machen konnte, vermittelten mir einen sehr angenehmen Eindruck von meiner ASW 15. Die weiteren Flüge werden der Abstimmung von Schwerpunkt, Ausschlaggrößen der Ruder, Mischanteilen Querruder/Wölbklappen etc. dienen. Ich habe den Eindruck, dass meine durch das Aufstecktriebwerk nun auch sehr universell einsetzbare ASW wirklich viel Potential besitzt, um zu einem „Lieblingsflieger“ zu werden. Ich kann jetzt schon sagen, dass sich der Aufwand für den Bau des Aufstecktriebwerkes 100% gelohnt hat!
So, jetzt bin ich viel ausführlicher geworden als geplant. Das liegt einfach daran, dass mich die ersten Starts mit der ASW 15 wirklich sehr positiv überrascht haben und ich mich auf weitere Flüge freue.
Der Erstflug am 27.02.2010 hat gezeigt, dass die Antriebsleistung, die ca. 800W beträgt, absolut ausreichend ist.
(von Martin W.).Daten: Spannweite: 4m Länge: 1,71m Profil: HQ/W 2,0/12 Gewicht: 6250g Motor: Kontronik Kira 500/30 mit Getriebe 6,7 : 1 Akku: SLS 4s mit 5300mAh Prop: 17x9 - Senkrechtstart - das wäre doch mal was Neues!
So kam die FMT 10/2009 gerade recht, mit einem einfachen, aber interessanten Delta, das eben diese Eigenschaft bieten soll. Und da dieser Virus gleich mehrere Modellflieger infizierte, wurden gleich 5 "Raketchen" in Serienproduktion aufgelegt (ein besonderes Dankeschön gilt hier Wolfgang L., der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte).
Nicht so ganz einfach waren Bauplan und Beschreibung zu verstehen, galt es doch die Flügelgeometrie mit einer ganzen Reihe von Unterlegkeilen herzustellen, die sehr ungenau definiert waren. Aber wo es nicht anders ging, wurde eben improvisiert - "Mal sehen, was dabei herauskommt!"
Der Erstflug des Prototypen am 2. Februar 2010 brachte leider doch einige Mängel zu Tage:
Der Schwerpunkt lag viel zu weit vorn und die "Landung" erfolgte bereits nach 20 Metern mit Motorwellenbruch. Zudem war die Trimmung zu tief.
Nach 2 Stunden der nächste Test:
Immer noch etwas kopflastig, aber gute Flugeigenschaften, dabei wendig und senkrecht bis zum Abwinken. Allerdings streifte bei der Landung der starre Propeller noch im Schnee und der Motor baute sich mitsamt seinem Spant aus. Die Lösung brachte eine 9x5er Klappluftschraube.
Jetzt rückte der Raketenstart in die Nähe!
Beim ersten Senkrechtstartversuch wurde, wie im Heft beschrieben, der Motor zunächst etwas auf Drehzahl gebracht, um den Torque zu mindern. Dann mit Mut Vollgas gegeben - und ab ging die Fuhre - ein wenig Nachdrücken, etwas Querruder, das wars! Auch die nächsten (etwa 25) Starts verliefen nach dem gleichen Muster.
Mit der ausgewählten Motorisierung sind locker 15 - 18 Minuten Flugzeit drin, bei einem Vollgasanteil von etwa 30 Prozent.
(von Hans K.).Daten: Spannweite: 69cm Gewicht: 400 - 440g Motor: Hacker Style Brushless Outrunner 20-20L (China) Regler: 25A (zieht etwa 15A) Akku: Lipo 3S1P 1300, 30C Prop: Klappluftschraube mit Spinner 9x5 - Dieses Modell einer Zlin 25 "Sohaj" ist nach einem FMT-Bauplan für eine Zlin 125 "Sohaj 2" entstanden.
Da es neben der Baubeschreibung auch eine Dokumentation über verschiedene Originale gab, wurde versucht, den Plan an eine Z25 anzupassen.
(von Richard G.)Daten: Spannweite: 3,30m Rumpflänge: 1,60m Gewicht: 3,5kg